header-photo

Auswandern nach China

Nicht umsonst wird China als das Land der Rekorde bezeichnet, was sich beweist durch die meisten Einwohner, der schnellste nachgewiesene Wachstum, die höchsten Investitionen im Ausland und die meisten goldenen Medaillen. China ist das bevölkerungsreichste Land auf der ganzen Welt und kann über 1,3 Milliarden Einwohner vorweisen. Mit dieser Einwohnerzahl überholt China auch die Länder USA und Afrika. Nimmt man die Fläche dieses Landes kommt China aufgrund seiner Größe an vierter Stelle.

Wer auswandern möchte ist gut beraten persönliche Kontakte und Beziehungen vorweisen zu können. Die sogenannten sozialen Netzwerke sind sehr wichtig in diesem Land und werden in Form von Guanxi schriftlich festgehalten. Das Guanxi ist ein schriftliches Kompetenzschreiben indem neben Freunde auch Firmen und Institutionen mit der ein enger Kontakt besteht aufgelistet werden. So kann ein Guanxi auch als Bürgschaft bezeichnet werden, denn die Vertrauenswürdigkeit ist ausschlaggebend für die beruflichen Wege in diesem Land. Agenturen bieten ihre Hilfe an, um in der Berufswelt Fuß fassen zu können. Doch mehrfach hat sich offenbart, dass die Hilfe der Agenturen ohne einen chinesischen Partner fast hoffnungslos ist.

Die Straßenmärkte gehören untrennbar mit China zusammen und gerade Neuankömmlinge oder Touristen müssen überteuerte Preise bezahlen. Die überteuerten Preise haben nichts mit Betrug zu tun, sondern nur mit der Tatsache, dass zu wenig gehandelt worden ist. Das Einkaufen in diesem Land ähnelt einem Ritual, dass bei jedem Einkauf vollzogen wird. Zu Beginn nennt der Straßenhändler einen wesentlich zu hohen Preis, der in der Regel nur von Unwissenden übernommen wird. Erfahrene Einkäufer halten mit einem wesentlich geringeren preislichen Vorschlag dagegen. Als Gegenvorschlag kann eine preisliche Senkung von 20 bis 25 Prozent vorgeschlagen werden. Der Ausruf des Händlers "Bu Xing" bedeutet übersetzt "das geht nicht", worauf dieser oftmals den Preis von sich aus ein wenig senkt. Auf dieser Preissenkung des Händlers reagiert der Käufer wiederum mit einer Erhöhung. Nach einer mehrfachen Wiederholung dieses Rituals einigt man sich schließlich einvernehmlich auf einen Preis. In Restaurants, bei Lebensmitteln und in Kaufhäusern ist das Falschen unüblich.

Die Einreise und die Registrierung bei einer Ausreise nach China kann auf zwei Arten vorgenommen werden. Wohnt man übergangsweise in einem Hotel wird die amtlich notwendige Anmeldung von der Rezeption vorgenommen. Ein Formular namens "Registration Form of Tempoary Residence" muss lediglich ausgefüllt und von der Rezeption mit einem Hotelstempel versehen werden. Die Zustellung des Dokuments zu den Ämtern wird von dem Hotelpersonal vorgenommen. Hat man eine Wohnung angemietet ist es notwendig sich innerhalb von 48 Stunden bei der zuständigen Polizeidienststelle des Stadtteils vorzustellen. Die Polizei nimmt kontrolliert Daten wie das Visum, den Mietvertrag und den Reisepass. Nach der Überprüfung muss auch auf der Polizeistation das oben erwähnte Dokument ausgefüllt werden.

Möchte man länger als sechs Wochen in China leben ist eine Auslandskrankenkasse Pflicht. Arbeitet man für einen deutschen Arbeitgeber in diesem Land nimmt dieser die Versicherung vor. Arbeitet man für chinesische Arbeitgeber ist es notwendig, sich allein um die Auslandskrankenversicherung zu kümmern. Bei jedem Arbeitsverhältnis ist der Arbeitnehmer sozialversichert, was nur die Kosten für die Nutzung der chinesischen Krankenhäuser abdeckt.

Informationen über die Vatikanischen Museen im Internet