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Auswandern nach Spanien

Spanien ist für die Deutschen das schönste und daher wohl das beliebteste Urlaubsland überhaupt. Das angenehme, warme Klima in Verbundenheit mit viel Sonne, Meer und Strand, sorgt für ein gesundheitliches Wohlbefinden. Da es in Spanien keine bestimmten Vorraussetzungen gibt, um dort leben zu dürfen, entscheiden sich immer mehr Deutsche, in dieses Land auszuwandern.

Bevor der Umzug in ein neues Leben gestartet werden kann, ist es sehr wichtig, dass Sie sich über die Auswanderungsgebiete Spaniens gründlich informieren. Das Auswandern ist oft mit hohen Kosten verbunden. Daher ein kleiner Tip- organisieren Sie Ihren Umzug mit der Zuladung, ist günstiger. Doch auch die Landessprache Spanisch sollte größtenteils beherrscht werden. Deutsche Volkshochschulen bieten Ihnen informative Spanisch- Kurse an, etwas sinnvoller wäre allerdings eine Sprachreise nach Spanien, da die Sprache so auch im Zielland gelernt wird.

Wer nicht unbedingt Englisch lernen möchte, sollte sich zum Auswandern eher die Standorte Katalonien oder das Baskenland aussuchen. Hier wird meist Baskisch gesprochen. Ganz vermeiden sollten Sie die deutschen Kolonien, da man sich hier meist nur in Deutsch unterhält, sowie auch Tratsch und Neid unter den Mitmenschen nicht ausbleiben. Doch auch gerade wenn Sie Kindern haben, ist es nicht ratsam, dort hinzuziehen, da die Englische und Spanische Sprache leider vermieden wird.

Sobald Sie eine Wohnung in Spanien gefunden haben, wird mit dem erhaltenen Mietvertrag der erste Grundstein für ein neues Leben gesetzt. Mit diesem Vertrag erhalten Sie vom Einwohnermeldeamt einen Nachweis, mit dem dann die Steuernummer, N.I.E., beantragt wird. Mit der N.I.E. beantragen Sie als Auswanderer, die Sozialversicherungsnummer und können zusätzlich ein Bankkonto eröffnen. Mit diesen ganzen Formularen dürfen Sie schließlich einen Arbeitsvertrag unterschreiben.

Berufe, wie Ingenieur oder auch aus medizinischen Bereichen, sind sehr gefragt. Übrigens- mit der Sozialversicherungsnummer melden Sie sich in einem Ärztezentrum an, und werden von dort aus zu anderen Ärzten weitergeschickt, wie beispielsweise Haus- oder Hautarzt.

Das Leben in Spanien ist dennoch nicht so einfach, wie man denkt. In der Sommerzeit schlägt man sich mit Saisonjobs durch, mit wenig Verdienst, was den Nachteil hat, dass für die Wintermonate kaum Rücklagen gebildet werden können. Schließlich ist das Leben in Spanien schon um einiges teurer, als in Deutschland.

Doch wer den Willen und die Kraft hat, ein neues Leben in einem fremden Land zu starten, ist in Spanien gut aufgehoben.

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