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Namibia - das Land der Farben

Auf einer Fläche von 824.292 Quadratkilometer erstreckt sich das Land Namibia. Im Westen des Landes erstreckt sich die Wüste Namib, während im östlichen Teil des Landes die Wüste Kalahari liegt. Beide Wüsten werden durch ein Binnenhochland miteinander verbunden, was der Landschaft etwas Ursprüngliches und wunderschönes verleiht. Mit 2.600 Metern ist der Königsstein der höchste Berg des Gebirges. Das Klima des Landes kann als trocken und heiß bezeichnet werden. Die Temperaturen zwischen Tag und Nacht unterscheiden sich deutlich voneinander. Ist es Tagsüber unangenehm heiß und trocken, kann es in der Nacht zu Nachtfrost kommen. Die Caprivi-Region verzeichnet im Gegensatz zum restlichen Land häufige Regenfälle. Aus diesem Grund konnte ein Flusssystem entstehen, dass von dichten Urwaldartigen Wäldern umgeben sind. Eine kalte Meeresströmung lässt die Temperaturen an der atlantischen Küste abkühlen. Die Wassertemperatur steigt selbst in den warmen Sommermonaten über 15 Grad.

Die Bevölkerung dieses Landes erstreckt sich auf vorzugsweise auf einige Städte im Norden des Landes. Der Boden ist aufgrund des Flusssystems fruchtbar und geeignet für den Anbau von Lebensmitteln. Im Süden des Landes, in der Trockenheit vorherrscht, leben lediglich sieben Prozent der Einwohner. Englisch gilt in Namibia als Amtssprache und sollte beherrscht werden, um sich verständigen zu können. Die zweite am häufigsten genutzte Sprache ist Afrikanisch, wohingegen Deutsch lediglich von Einwanderern verwendet wird.

Die Wirtschaft des Landes zeichnet sich durch Bergbau aus, indem Rohstoffe abgebaut werden. Rohstoffe wie Uran, Diamanten, Gold, Blei, Kupfer oder Erdgas kommen in dem Land Namibia häufig vor. Die Rössing-Mine ist nachweislich die größte Uranmiene der ganzen Welt und befindet sich im Nordosten der Stadt Swakopmund. Im Vergleich zu den übrigen afrikanischen Ländern ist die Wirtschaft Namibias reich. Das Einkommen einer einzelnen Person liegt im Monat bei 120 Euro. Das Steuersystem ist unvollkommen, sodass nur wenige Einwohner ihr Einkommen versteuern. Ein Sozialprojekt namens BIG oder auch übersetzt Basic Income Grant wurde eingeführt, um die starken Schwankungen des Einkommens zu verringern.

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