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Studium im Ausland

Immer mehr Abiturienten entscheiden sich aktuell für ein Studium im Ausland. Dieser Schritt kann durch völlig unterschiedliche Faktoren begründet sein. Viele sehen sich bereits bei der Organisation ihrer Zukunftspläne mit dem meist komplizierten, deutschen Bürokratiesystem konfrontiert, das in manchen Fällen wenig Spielraum für persönliche Entfaltung lässt.

Andere hingegen finden im Heimatland ein für ihre Vorstellungen nur unzureichendes Studienangebot vor, das sie teilweise durch strenge Numerus-Clausus-Regeln nicht wunschgemäß nutzen können.

Für wiederum weitere Studieninteressierte stellt das Studium im Ausland eine spannende Erfahrung dar, durch die sie nicht nur den Lebenslauf verbessern, sondern auch Selbstständigkeit und Eigenverantwortung steigern können.

Aus welche Grund auch immer die Wahl auf ein Auslandsstudium fällt, sie ist mit einer Vielzahl organisatorischer Herausforderungen verbunden. Der Weg zum Studium in europäischen Ländern gestaltet sich dank zahlreicher hilfreicher spezialisierter Vereine, Institutionen und Einrichtungen relativ simpel. Aufgrund des Bologna-Prozesses sind viele Studiengänge in den meisten EU-Ländern ähnlich konzipiert, sodass die erbrachten Studienleistung in jedem Falle im Heimatland anerkannt wird. Staatliche und unabhängige Behörden helfen gemeinsam mit der zukünftigen Hochschule bei Wohnungssuche und bürokratischen Prozessen zu Einreise und Co.

Für Länder außerhalb der Europäischen Union werden nicht nur die Reisewege umständlicher. Viele Studieninteressierte liebäugeln etwa mit einem Studium in den USA, Kanada oder Australien, besonders an den international renommiertesten Hochschulen, die sich fast alle in Nordamerika befinden. In diesen Ländern ist eine Unterkunft auf dem Campus die Regel, meist kann dieser im Zuge der Immatrikulation bereits mitgebucht werden. Viele verbringen auch ihr High School Jahr im Ausland. Hat man nicht die Zeit für ein ganzes Auslandsjahr, möchte aber dennoch Land und Leute kennenlernen und die Sprache aufbessern, empfiehlt sich eine Sprachreise in die USA sehr.

Zwei wesentliche Schwierigkeiten ergeben sich dennoch beim Auslandsstudium in diesen Regionen. Zwar sind die "Undergrade"- und "Graduate"-Studiengänge ähnlich konzipiert wie die europäischen Bachelor- und Masterstudiengänge. In den meisten aller Fällen wird ein gänzlich in diesen Ländern durchgeführtes Studium samt Abschluss offiziell jedoch nicht in europäischen Ländern anerkannt.

Ein weiterer Grund, den Wunsch nach einem Auslandsstudium in Amerika oder Australien zu überdenken, sind die vergleichsweise hohen Studiengebühren. An nahezu allen Hochschulen ist mit Gebühren zu rechnen, die in Deutschland mit denen privater Hochschulen vergleichbar sind. Jedoch stehen auch hier Fördermittel und Stipendien zur Verfügung. Trotz einiger negativer Aspekte entscheidet sich dennoch ein Großteil deutscher Studenten dafür, zumindest einen Teil ihres Studiums im Ausland zu verbringen.

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